Insolvenz - Die Insolvenz für Selbständige mit Perspektiven - News
 

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Insolvenz : Die Insolvenz für Selbständige mit Perspektiven
An 05.02.2015 19:10:00 (2652 Lesen)

Eine Insolvenz für Selbständige mit Perspektiven

Beratung zur Insolvenz bieten mittlerweile zahllose öffentliche Institutionen, private Unternehmen oder auch die Gilde der Rechtsanwälte auf einem zunehmen heiß umworbenen Markt insolventer Firmen und Personen an.

Das Angebot umfasst dabei meist nur standardisierte Informations- und Beratungsgespräche sowie eine Antragshilfe, die zwar zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens führen, aber nicht darüber hinaus.

Gerade für Selbständige, die im Fall einer bevorstehenden Insolvenz  nicht nur ihre wirtschaftliche Existenz, sondern auch ihre soziale bzw. gesellschaftliche Stellung neu ordnen müssen, bieten diese Beratungsangebote keine wirkliche Hilfe. 

Insolvenz = Aus und Geschäftsaufgabe?

Wir sehen in der Beratung von insolvenzbedrohten Selbständigen in erster Linie eine Zukunfts- und Perspektivberatung, die weit mehr umfasst, als das kleine Latinum des Insolvenzrechts.

Bevor wir über die Optionen der Weiterführung und Sanierung der Selbständigkeit über ein Insolvenzverfahren sprechen, nehmen wir uns die Zeit zum persönlichen Gespräch über die Insolvenzursachen, die gegenwärtige Lebenssituation und die privaten wie beruflichen Zukunftspläne, sicherlich auch über die Ängste, die ausnahmslos jeden Menschen im Strudel einer drohenden Insolvenz umklammern.

Insolvenz = Ich habe eine Perspektive!

Die Insolvenz ist für Selbständige durchaus ein Weg zum Neuanfang, mit vielen gestalterischen Möglichkeiten, aber kein Weg der voreilig und ohne gründliche Information und Beratung eingeschlagen werden sollte.

Sie stehen vor der Entscheidung, ein Insolvenzverfahren zu beantragen? Wir nehmen uns Zeit für Sie und führen Sie nicht nur an die Thematik der Insolvenz heraus sondern begleiten Sie auf Wunsch durch die gesamte Insolvenz. Damit Sie eine Perspektive für die Zukunft haben.

Ihr Bundesverband


Verband : Seminar: Der Unternehmensberater als Insolvenzberater
An 04.02.2015 19:00:00 (2342 Lesen)

Seminar "Der Unternehmensberater als Insolvenzberater"

Seminarinhalte:

  • Über Wahrnehmung und Wirklichkeit
  • Erste Hilfe: Existenzsicherung und Krisenintervention
  • Die Lanze brechen: Die häufigsten Irrtümer über das Insolvenzverfahren
  • Strategiefindung: Außergerichtliche Sanierung kontra Insolvenzverfahren
  • Rechtliche Grundlagen: Das Insolvenz- und Restschuldbefreiungsverfahren für Selbständige (Abgrenzung Regel-/Verbraucherinsolvenz, geordneter Ausstieg aus der Selbständigkeit, Weiterführung der Selbständigkeit im Insolvenzverfahren, Insolvenzplaninitiative, Abführungspflicht des Selbständigen, Obliegenheiten in der Wohlverhaltensphase u.v.m.)

Ort:

Münster (NRW)

Termin:

Auf Anfrage

Seminarziel / Zielgruppe:

Seit Einführung des neue Rechtsdienstleistungsgesetz haben sich die Tätigkeitsfelder für Unternehmensberater erweitert. Der Unternehmensberater als spezialisierter Krisen- und Insolvenzberater für Selbständige und Kleinunternehmen eröffnen neue berufliche Herausforderungen.

Mit unserem spannenden Praktiker-Seminar wollen wir Beratern und interessierten Personen einen ersten Einblick in die vielfältigen Optionen des Insolvenzverfahrens für Selbständige (natürliche Personen mit selbständiger wirtschaftlicher Tätigkeit) ermöglichen. Tauchen Sie ab in die spannende Welt der Insolvenzordnung und  nutzen Sie dieses Seminar, um die Herausforderung und Chancen als Insolvenzberater zu erkunden.


Erste Hilfe : Erste Hilfe bei Liquiditätsproblemen
An 01.02.2015 15:50:00 (267 Lesen)

Erste Hilfe bei Liquiditätsproblemen

liquiWenn Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten und die Aufnahme weiterer Kredite nicht möglich bzw. nicht mehr vertretbar ist,  sollten als erste Schritte ein Übersicht über alle bestehenden Zahlungsverpflichtungen mit Zahlungsterminen, ein Kassensturz zur Ermittlung der noch vorhanden Liquiditätsreserven sowie eine kurzfristige Erfolgsrechnung erfolgen.

Status quo der Finanzen erstellen

Erstellen Sie eine Liste aller bestehenden Außenstände mit Fälligkeiten.
Erstellen Sie eine Liste aller bestehenden Verbindlichkeiten mit Fälligkeiten.
Erstellen Sie eine Liste aller ggf. liquidierbaren Gegenstände

Machen Sie eine kurzfristige Erfolgsrechnung

Dabei gilt es zu prüfen, wie viel freie Liquidität dem Unternehmen zur Schuldentilgung nach Abzug der laufenden Betriebskosten zur Verfügung steht.

Zahlungen sollten nicht mehr nach Fälligkeiten erfolgen, sondern nach Prioritäten.  Es ist eine Prioritätenliste zu erstellen. Das Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebs muss Vorrang vor dem Abtrag von Altlasten haben.

Im Anschluss ist die Sanierungsfähigkeit zu prüfen

Dabei ist nüchtern abzuwägen, ob die freie Liquidität als dem laufenden Geschäftsbetrieb ausreicht, um den Gläubigern einen angemessenen Regulierungsplan unterbereiten zu können. Hierbei sind Gläubigergruppen zu bilden:

Die Prioritätsgläubiger

Das sind alle Gläubiger, die den Fortbestand des Unternehmens  gefährden, bspw. Energieversorgung, Versicherungen, Pacht.

Die Öffentlichen Kassen

Das sind insbesondere die Sozialkassen und Finanzkassen. Hier gilt als Richtschur: Tilgung in 3 bis 6 Monaten.

Die Lieferanten

Lieferanten lassen sich erfahrungsgemäß auch auf längere Tilgungszeiten ein. Hier gilt als Richtschnur:  12 bis 36 Monate.

Die Kreditinstitute

Hier bedarf es einer individuellen Vorgehensweise: Denkbar sind bspw. eine Tilgungsaussetzung, oder eine  Kreditsanierung über einen längeren Zeitraum.

Die Inkassounternehmen

Auch hier sind allgemein längere Tilgungszeiten verhandelbar. Hier gilt als Richtschnur: 12 bis 48 Monate.

Die nachstehenden Checklisten des BMWi können eine erste Hilfe sein, die Liquiditätsprobleme zu analysieren und zu lösen. 

Wenn erkennbar ist, dass Sie Ihre Zahlungsverpflichtungen dennoch nicht geordnet regulieren können,  sollten Sie sich mit Möglichkeiten der Insolvenz zu Sanierung und Weiterführung oder zum geordneten Ausstieg vertraut machen.

Wir beraten Sie gerne über Ihre Optionen zur außergerichtlichen oder insolvenzrechtlichen Sanierung. Vereinbaren Sie eine kostenlose Beratung in unseren Beratungsstellen.

Ihr Bundesverband


Erste Hilfe : Hilfe für Selbständige in Not
An 20.01.2015 18:50:00 (1489 Lesen)

Hilfe für Selbständige in wirtschaftlichen Schwierigkeiten

Hilfe für Selbständige

 

- Liquiditätsengpass?
- Umsatzrückgang?
- Hohe Außenstände?
- Zahlungsschwierigkeiten?

 

Sie benötigen professionelle Hilfe?

Wir bieten Ihnen als zentrale Anlaufstelle für Selbständige kompetente Hilfe in Krisensituationen.

Alles hat eine Ursache: Am Anfang steht die gründliche Analyse Ihrer Situation. Dazu nehmen wir uns die erforderliche Zeit, bei Ihnen vor Ort oder in einer unserer Geschäftsstellen.

Ziel ist die Sanierungsfähigkeit Ihres Unternehmens zu prüfen und soweit erforderlich erste Maßnahmen zur Unternehmens- und Existenzsicherung einzuleiten, um anschließend gemeinsam mit Ihnen die weitere Schritte zur Krisenbewältigung vorzubereiten.

Unsere Garantie: Die Situationsanalyse in unseren Beratungsstellen ist für Sie kostenlos. Besuchen wir Sie vor Ort, ist lediglich eine Kilometerpauschale von 35 Cent zu entrichten. Sie können in jedem Fall profitieren und erhalten eine fachlich fundierte Aussage über Ihre Möglichkeiten zur Krisenbewältigung.

Wir informieren Sie im Anschluss über die Möglichkeiten einer weiteren Beratung und Begleitung sowie über mögliche staatliche Hilfen und Förderprogramme.

Keine Theorievorträge: Wir sind auf Selbständige und Unternehmen spezialisiert und nehmen Ihre Fragen, Probleme und Sorgen ernst. Sie können sich auf absolute Diskretion verlassen. Ihre Unternehmensgröße und Branche ist unerheblich. 

Ihr erster Schritt: Sie vereinbaren ein Gespräch mit uns

Senden Sie uns kostenlos und unverbindlich Ihre Anfrage oder rufen Sie uns über unsere Hotline (02509) 99 308 61 an. Ihre Anfrage wird absolut vertraulich behandelt.

Bundesverband Selbständige
in der Offensive e.V.


Erste Hilfe : Der Unternehmens-Check
An 12.12.2014 23:20:00 (1309 Lesen)

rechnenDer Unternehmens-Check:

Machen Sie Ihr Unternehmen zukunftssicher!

In vielen Unternehmen werden die Potenziale zur Kostenreduzierung, zur Steigerung der Effizienz und zur Erschließung neuer Kunden und Märkte nicht erkannt. Gerade in Zeiten, in denen viele Unternehmen den Gürtel enger schnallen müssen, können diese bislang ungenutzten Potenziale den Fortbestand des Unternehmens sichern.

Unternehmer haben es jedoch meist schwer, diese Möglichkeiten im Unternehmen aufzudecken. Eine Betrachtung durch einen externen Betriebsberater hilft weiter. Der Unternehmens-Check beginnt mit einer Stärken-Schwächen Analyse des Unternehmens, um ungenutzte Potenziale und den Optimierungsbedarf in den einzelnen Unternehmensbereichen aufzudecken. Im Anschluss werden gemeinsam mit dem Unternehmen die betrieblichen und strategischen Anpassungen in Angriff genommen.

Lösungen, die nicht von der Stange kommen: Der Unternehmens-Check ist ein flexibles Instrument, das auf die individuellen Möglichkeiten des Unternehmens eingeht. Unternehmen erhalten somit maßgeschneiderte Lösungen. Eine Rundum-Beratung zur Optimierung der Betriebs- und Geschäftsprozesse, zur Kostenreduzierung, zur Effizienzsteigerung und zur Verbesserung der Markt- und Wettbewerbssituation.

Über den Beratungsablauf und mögliche Förderung durch Bund und Länder informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

 

Ihr Berater-Team
Bundesverband Selbständige - sido! e.V.


Insolvenz : Selbständig in der Insolvenz
An 10.12.2014 00:30:00 (903 Lesen)

Selbständig in der Insolvenz

Die Insolvenz für Selbständige und Freiberufler

Die deutsche Insolvenzordnung ermöglicht natürlichen Personen, die eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben, einen wirtschaftlichen Neubeginn.

Dabei ist nicht nur der Erhalt der Selbständigkeit, sondern auch das eigenverantwortliche Weiterführen der Selbständigkeit bereits am Tag der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, i.d.R. 6 bis 8 Wochen nach Antragstellung, möglich.

Der Neubeginn binnen 8 Wochen

Grundlage ist § 35 Abs. 2 InsO, die sog. “Freigabe” der selbständigen Tätigkeit aus dem Insolvenzbeschlag.

(2) Übt der Schuldner eine selbstständige Tätigkeit aus oder beabsichtigt er, demnächst eine solche Tätigkeit auszuüben, hat der Insolvenzverwalter ihm gegenüber zu erklären, ob Vermögen aus der selbstständigen Tätigkeit zur Insolvenzmasse gehört und ob Ansprüche aus dieser Tätigkeit im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden können. § 295 Abs. 2 gilt entsprechend.

Die Insolvenz bzw. das deutsche Insolvenzverfahren ist für viele Selbständige von ein Buch mit sieben Siegeln. Mangels Kenntnis über den Ablauf sowie die Gestaltungsmöglichkeiten, schrecken  viele Selbständige vor dem Schritt in ein gesteuertes Insolvenzverfahren zurück. obgleich darin ein realistischer Weg für die persönliche und unternehmerische Sanierung besteht.

Gerade die kleinen selbständigen Existenzen, Handwerker, Gewerbetreibende und Freiberufler, lassen sich durch das Instrument der sog. “Freigabe“ nicht nur erhalten, sondern ermöglichen dem Selbständigen wieder den vollen Zugriff auf die zukünftigen Gewinne. Die Befriedigung der Insolvenzgläubiger erfolgt dann nicht durch das Abpfänden zukünftiger Gewinne, sondern durch eine freiwillige Zahlung an den Insolvenzverwalter auf Grundlage des § 295 Abs. 2 InsO

(2) Soweit der Schuldner eine selbständige Tätigkeit ausübt, obliegt es ihm, die Insolvenzgläubiger durch Zahlungen an den Treuhänder so zu stellen, wie wenn er ein angemessenes Dienstverhältnis eingegangen wäre.

Daran sind jedoch einige Voraussetzungen geknüpft. Wir beraten Sie gerne über Ihre Chancen für einen schnellen Neubeginn und begleiten Sie von der Antragstellung bis zur Wiedererlangung Ihrer unternehmerischen Freiheit.

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Sanierung : Sanierungsberatung für Unternehmen
An 07.12.2014 18:50:00 (1404 Lesen)

Sanierungsberatung für Unternehmen

Die Sanierungsberater im Bundesverband sido! e.V. helfen kleinen und mittleren Unternehmen aus NRW und den angrenzenden Bundesländern in kritischen Unternehmensphasen.

Voraussetzung ist die Sanierungsfähigkeit sowie die Sanierungswürdigkeit des Unternehmens.

Diese zwei Grundvoraussetzungen, verbunden mit Ihren persönlichen Möglichkeiten, prüfen wir im Rahmen einer unverbindlichen und kostenlosen Erstberatung.

Ist ein Sanierung erfolgversprechend, begleiten unsere Sanierungsberater den Unternehmer bei allen weiteren Schritten und Maßnahmen mit der erforderlichen Fachkenntnis und Diskretion.

Unsere Berater machen sich mit der spezifischen Situation des Unternehmens vertraut, erarbeiten zusammen mit dem Unternehmer einen Sanierungsplan, helfen bei der Unternehmensoptimierung, bspw. um Kosten zu reduzieren und Potenziale zu nutzen und helfen das Vertrauensverhältnis zu Banken und Geschäftspartnern wieder zu stabilisieren.

Über mögliche staatliche Beratungskostenzuschüsse informieren wir Sie ebenfalls gern in einem persönlichen Gespräch.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und geben Sie uns erste Informationen für welche Themenbereiche Sie Beratung und Unterstützung benötigen. Wir werden den passenden Gesprächspartner für Sie ermitteln.

Je früher Sie handeln, desto größer ist Ihre Chance, eine Krisensituation zu überstehen. Vereinbaren Sie deshalb noch heute ein unverbindliches Erstgespräch.

Wir helfen,
damit es bei Ihnen weiter geht!

Ihre Team
Bundesverband Selbständige
in der Offensive - sido! e.V.
Hotline (02509) 99 308 61


Insolvenz : Arzt-Insolvenz als Ausweg
An 06.12.2014 13:50:00 (2707 Lesen)


Diagnose Insolvenz: Der Arzt als Patient

Arzt InsolvenzDie Zahl der Anfragen von insolvenz-bedrohten Ärzten hat in den vergangenen Monaten spürbar zugenommen. Die Gründe liegen in stagnierenden Erträgen bei gleichzeitig steigenden Kosten. Dazu kommt allgemein eine hohe Verschuldung bei Banken. Der gehobene  Lebensstandard wirkt sich zudem in den Privatkosten aus. Kommt es dann zu unplanmäßigen Forderungen, bspw. Steuernachforderungen, ist die Liquiditätslage schnell insolvenz-bedrohlich.

Nebenwirkungen: Ärzte-Bank macht Ärzte krank

Nicht wenigen Ärzten in wirtschaftlichen Schwierigkeiten kommt eine "besondere Betreuung" durch Ihrer Ärzte-Bank zuteil. Durch die Offenlegung  der Abtretung von Honorar- und Vergütungsansprächen gegenüber den Kassenärztlichen Verrechnungsstellen werden diese Ärzte wirtschaftlich durch Ihre Bank "zwangsverwaltet". Gleichsam wird auf die Verwertung von Privatvermögen oder sogar die gesamte Arztpraxis gedrängt.  Der damit verbundene, massive psychologische Druck, macht viele Ärzte krank. Die Leistungskraft nimmt ab. Es entsteht ein Strudel, aus dem sich der Arzt meist nicht selbst befreien kann.

Therapie: Die Arzt-Insolvenz als Ausweg

Der Rettungsring einer geordneten Arzt-Insolvenz wird meist erst erkannt, wenn der Leidesdruck ein weiterarbeiten unmöglich macht oder ein Gläubiger, bspw. das Finanzamt, einen Insolvenzantrag stellt.


Kaum ein Arzt in einer solchen Situation findet verlässliche Aussagen über die Chancen und Risiken einer Sanierung durch ein gesteuertes Insolvenzverfahren.

Wir wollten deshalb helfen und bieten Ärzten und Zahnärzten eine gründliche Information über die Handlungsoptionen und Auswirkungen eines Insolvenzverfahrens.

Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch mit unserem Fachberater.

Ihr Bundesverband


Insolvenz : Insolvenz – Was tun bei Insolvenz?
An 20.11.2014 18:40:00 (1973 Lesen)

Insolvenz für Selbstänidge

Was tun bei drohender Insolvenz?

Eine Situation, der sich viele Selbständige und Unternehmen zu stellen haben. Eine Situation, die man ohne kompetente Hilfe und Beratung nicht meistern kann.

  • Kann ich mein Unternehmen noch retten und wie schaffe ich den TurnAround?
  • Die Liquidität ist aufgebraucht, weiterarbeiten oder ist die Insolvenz der bessere Weg?
  • Die Krankenkasse hat bereits einen Insolvenzantrag gestellt, was kann ich noch tun?

Eine Situation, in der man mit seinen Fragen und Sorgen ganz schnell alleingelassen wird.

Sie haben Fragen zur Insolvenz und suchen Antworten?

Aus diesem Grund haben wir unter dem Dach des Bundesverband Selbständige in der Offensive – sido! e.V. einen Beratungsdienst speziell für Selbständige, Handwerker, Freiberufler und inhabergeführte Unternehmen eingerichtet, der insolvenz-bedrohten Unternehmen eine seriöse, diskrete und vor allem kompetente Insolvenzberatung ermöglicht.

Insolvenz bedeutet doch sicher das Aus?

Nein! Die 1999 eingeführte Insolvenzordnung eröffnet Selbständigen und Unternehmen eine ganz Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten und Perspektiven, bspw.:

  • die Unternehmenssanierung in der Insolvenz
  • die Weiterführung der Selbständigkeit durch die sog. Freigabe
  • der geordnete Ausstieg aus der Selbständigkeit
  • die Erlangung der Restschuldbefreiung

Nur wenige Unternehmer kennen diese und die weiteren Möglichkeiten der Insolvenzordnung. Deshalb erörtern wir in einem gemeinsamen Gespräch offen und ehrlich Ihre gegenwärtige Situation und finden die für Sie richtige Sanierungs- oder Insolvenz-Strategie. Denn einen Ausweg gibt es immer!

Wo finde ich kompetente Beratung und was kostet mich das?

Nutzen Sie unsere Hotline und vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch in unseren Geschäftsstellen oder senden Sie uns ein Kontaktformular. Wir rufen Sie zeitnah zurück. Eine Beratung vor Ort im Unternehmen ist nach Absprache gegen Erstattung einer Kilometerpauschale von 35 Cent möglich. Ein Investition, von der Sie nur profitieren können!

Auf Wunsch und je nach Situation kann eine kostengünstige Begleitung im gesamten außergerichtlichen oder insolvenzlichen Sanierungsprozess erfolgen. Im außergerichtlichen Sanierungsprozess können zudem staatliche Förderprogramme (bspw. KFW / ESF "Runder Tisch" oder "Turn-Around Beratung") beantragt werden. Wir Informieren Sie gerne über Ihre Fördermöglichkeiten.

Werden Sie jetzt aktiv und vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin.

Wir bieten Ihnen eine Insolvenzberatung mit Perspektiven!

Bundesverband Selbständige
in der Offensive e.V.

Hotline (02509) 99 308 61


Insolvenz : BGH vom 18.04.2013 IX ZR 165/12 | Was können betroffene Ärzte und Zahnärzte tun?
An 09.11.2014 14:00:00 (335 Lesen)

Anwaltskanzlei Peter Neubauer
Im GL Center
Am Stadion 18-24
51465 Bergisch-Gladbach

Bergisch-Gladbach, 15.10.2014


An den
Bundesverband sido! e.V.
Otto-Hahn-Straße 36

48151 Münster



Zur Wirksamkeit der Vorausabtretung bei Freigabe der selbständigen Tätigkeit (BGH v. 18.04.2013 / IX ZR 165/12)
Hier: Interventionsmöglichkeiten für betroffene Ärzte und Zahnärzte


Sehr geehrter Herr von Sengbusch,

ich möchte Ihnen eine Möglichkeit aufzeigen, wie Ärzte zu ihrem Recht kommen können, bei denen die A Bank die Sicherungsabtretung nach abschließendem Insolvenzverfahren „gezogen hat“.

Die Problemstellung ist folgende:

Viele Ärzte bzw. Zahnärzte haben zu Beginn ihrer beruflichen Karriere etwa in den 90er Jahren bei der A Bank Kredite aufgenommen. Zur Sicherung dieser Kredite haben sie den pfändbaren Anteil ihrer Bezüge abgetreten.

Viele Ärzte gehen in die Insolvenz, werden aber nach § 35 Abs. 2 InsO frei gegeben und zahlen daher einen festen Betrag für sechs Jahre an die Insolvenzmasse.

Im Urteil des BGH vom 18.04.2013 zu Aktenzeichen IX ZR 165/12 führt der BGH in Abänderung seiner bis dahin geltenden Rechtsprechung aus, dass die Sicherungszession, die vor der Einleitung des Insolvenzverfahrens der Bank erteilt worden ist, nach Freigabe gem. § 35 Abs. 2 InsO zugunsten der Bank wieder auflebt.

Dieses Urteil nahm die A Bank zum Anlass, bei den Ärzten, die in die Insolvenz gegangen sind und freigegeben wurden, Ansprüche gegenüber der KV/KZV auf den pfändbaren Anteil geltend zu machen.

Da die Struktur und Verbindungen zwischen den KV/KZV und der A Bank sehr eng sind, sieht das in der Praxis so aus, dass die A Bank ein Schreiben an die KV/KZV sendet und die Überweisung des pfändbaren Teils der Bezüge an sich fordert.

Die KV/KZV, ein beamtenähnlich strukturierter Betrieb teilt dies dann sofort dem Arzt mit und friert die Gelder ein. Die KV/KZV nimmt nicht eine Berechnung des pfändbaren Anteils vor, sondern fordert in der Regel die Beteiligten auf, sich gütlich zu einigen.

Dadurch entsteht große Not, da fällige und dringend gebrauchte bereits verdiente Bezüge dann nicht an die Ärzte/Zahnärzte ausgezahlt werden.

Da in vielen Fällen mit der A Bank keine Einigung erzielt wird, ist dann eine gerichtliche Entscheidung geboten.

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