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Themen : Liquiditätsplanung & Liquiditätssicherung
An 14.03.2011 12:20:00 (2137 Lesen)

Liquiditätsplanung & Liquiditätssicherung

  

Grundlagen für die Liquiditäts-Planung

Ausreichend Liquidität ist für den reibungslosen Ablauf genauso wichtig, wie für einen Sprint nach vorne, bspw. wenn es um kurzfristige Investitionen geht. Die Liquiditätslage bestimmt die Handlungsfähigkeit und entscheidet über das Fortbestehen des Unternehmens.

Eine sorgfältige und fortlaufende Liquiditätsplanung und Liquiditätssicherung sollte daher in jedem Unternehmen mit an erster Stelle der Unternehmensführung stehen und sich auf mindestens sechs bis zwölf Monate erstrecken. Die monatliche Buchführung, die sog. BWA, reicht dazu nicht aus.

Anders als bei der BWA, in der nur die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben festgehalten werden, werden in der Liquiditätsplanung die in Zukunft zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. Ein realistischer Liquiplan, nur ein solche macht Sinn, bedarf immer einer ganzheitlichen Betrachtung des Unternehmens. Es reicht nicht einfach mit den Zahlen zu speilen!

Das Problem: Viele Unternehmen verzichten im normalen Geschäftsverlauf auf die Erstellung einer Liquiditätsplanung. Solange Liquiditätsengpässe durch Finanzrücklagen oder durch Hilfsbereitschaft der Hausbank ausgeglichen werden können wird der der Liquiditätsplanung kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Es herrscht vielmehr „Management by Kontoauszug". Dies ändert sich schlagartig, wenn die Hausbank das erste Mal „Nein“ sagt und die eigenen Finanzreserven aufgebraucht sind. Dann kann es schon (fast) zu spät sein.

Beispiel: „P.K. aus H …. bis zum 15. Mai 2010 dachte ich immer, mein Unternehmen fest im Griff zu haben. Das Verhältnis zu meiner Hausbank war bis dahin immer freundschaftlich. Ein Anruf bei einem Firmenkundenberater genügte, um meinen Finanzbedarf zu decken. Ganz langsam aber stetig war mir einem Unternehmen aus den Rudern geglitten. Das deutliche (Missverhältnis-)Verhältnis von Personalkosten zum Umsatz wurde über einen langen Zeitraum nicht erkannt. Weder der Steuerberater noch der Firmenkundenberater hatten mich darauf hingewiesen. Ich hatte es nicht erkannt und versäumt rechtzeitig zu handeln. Nicht nur, dass mir meine Hausbank nicht helfen wollte, es wurde zugleich auf die Rückführung der bereits gezogenen Kreditlinie gedrängt. Guter Rat war nun teuer. Gemeinsam mit einem Berater wurde ein Liquiditätsplan und ein Plan zur Liquiditätsverbesserung für das laufende und das kommende Geschäftsjahr erstellt und somit die Hausbank wieder ins Boot geholt

Wichtig: Ohne das Mitwirken der Hausbank lässt sich eine Liquiditätskrise in aller Regel nicht bewältigen. Es ist daher wichtig, die Hausbank durch harte Fakten und realistische Zahlen zu überzeugen. Genau das kann ein Liquiditätsplan, ggf. verbunden mit einem Maßnahmenpaket (Stärken-Schwächen-Analyse), bewirken.

Neben der Hausbank gibt es jedoch weitere Maßnahmen zur Liquiditätssicherung, die es zu prüfen gilt, u.a.

  • Liquidität aus dem Unternehmen schöpfen
  • Liquidität durch alternative Finanzierungsformen
  • Liquidität durch ein Gläubiger- und Lieferantenmanagement

Der Steuerberater ist oft nicht die geeignete Person, um einen Liquiditätsplan in einer Krisensituation zu erstellen. Es bedarf – wie schon zuvor ausgeführt – einer ganzheitlichen (bereichsübergreifenden) Betrachtung des Unternehmens mit allen seinen Stärken und Schwächen, um realistische Planzahlen für die Zukunft aufstellen zu können.

Unser Beratungsangebot :

  • Kostenlose Erstberatung
  • Eingehender Liquiditätscheck
  • Maßnahmenplan zur Liquiditätssicherung
  • Erstellung eines Liquiditätsplans
  • Implementierung eines Liquiditätsmanagements

Ihr Anschrechaprtner:

Herr Johannes von Sengbusch

Frau Birgit Bernhard

Telefon 02509 99 308 61

Erste Hilfe: Ergreifen Sie Maßnahmen zur Liquidititässicherung

Halten Sie eine „eiserne" Liquiditätsreserve (muss mindestens drei Monate reichen).

  • Verkaufen Sie Betriebsvermögen, das Sie nicht unbedingt benötigen
  • Verkaufen Sie Betriebsvermögen und leasen oder mieten es zurück
  • Vereinbaren Sie möglichst lange Zahlungsziele
  • Treten Sie Forderungen an Factoring-Unternehmen ab
  • Suchen Sie frisches Kapital in Form eines Beteiligungskapitals
  • Treiben Sie ausstehende Forderungen ein;
  • Bitten Sie Ihre Kreditinstitute und große Lieferanten um Geduld
  • Sprechen Sie offen mit ihnen über Ihre Situation! Schaffen Sie dabei Vertrauen
  • Verhandeln Sie mit Ihren Banken über günstigere Konditionen
  • Holen Sie Hilfe bei einem Berater

 Wir bringen Sie auf guten Kurs
      Kostenlose Erstberatung

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